ESPERANZA. Dies ist der Name eines Kinderheimes in Viña del Mar, der drittgrößten Stadt Chiles mit 320.000 Einwohnern. Das Kinderheim ist aus einer Initiative des Ehepaares Helga und Hans Behrend enststanden.
Beide stammen aus Meppen, leben aber schon lange mit ihrer Familie in Chile. Durch die direkte Konfrontation mit dem Leid ausgesetzter und misshandelter Kinder gründeten beide 1988 mit Hilfe und Unterstützung aus Deutschland das Kinderheim "Hogar Esperanza". In diesem Kinderheim werden rund um die Uhr bis zu 25 Kinder betreut.

Außenansicht des Kinderheims

Die Kinder sind zwischen drei Monaten und sieben Jahre alt. Es sind Kinder, die zum Teil schwersten Misshandlungen ausgeliefert waren, die unterernährt, verwahrlost oder seelisch oft schwer geschädigt sind. Sie sind über zuständige Jugendgerichte in das Kinderheim Esperanza gekommen, wo dieses Heim für sie wirklich zur Hoffnung wird.
Das Kinderheim ist nicht für die Adoption der Kinder zuständig. Für Fragen zur Adoption wenden Sie sich an das zuständige chilenische Konsulat. Dort wird man Ihnen sicher weiterhelfen.

Büro im Treppenhaus

Das Heim wird von einer chilenischen Heimleiterin geleitet. Mit ihr arbeiten zusammen:
 - 5 Kinderpflegerinnen (Schichtdienst)
 - 1 Krankenschwesternhelferin
      (Nachtdienst)
 - 2 Kinderpflegerinnen
 - 1 Köchin
 - 2 Praktikantinnen (Studentinnen aus
      Deutschland unentgeldlich)

Die "Waschküche"

Für die zehn Angestellten, 8-Stunden-Dienst bei 24 stündiger Betreuung, entstehen Kosten von rund 5.010 € monatlich.
Die Nahrungsmittelkosten sind gestiegen. Wir rechnen pro Monat für das Heim mit Ausgaben von etwa 1.360 €.

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