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Nur wenige Kinder konnten bislang
in ihre Familien - falls sie überhaupt bestanden - zurückkehren. Die
meisten Kinder kamen in Pflegefamilien oder erhielten sowohl in
Chile als auch im Ausland Adoptiveltern. Im allgemeinen gestaltet
sich der Wechsel in eine Familie problemlos, zumal für die Heimkinder
an manchen Wochenenden Familien gefunden werden, die sie aufnehmen.
Dadurch lernen sie eine Familienatmosphäre kennen. Außerdem bereitet
die Sozialpädagogin die Kinder auf die Adoptiveltern vor.
Gewiss zeigen sich bei manchen Kindern auch später noch einige
Defizite wie Lern- und Konzentrationsschwächen oder/und Verhaltensstörungen,
die aber verständnisvoll von den Eltern akzeptiert werden. Frau
Behrend hat mit vielen Adoptiveltern und ihren Kindern bis
heute Kontakt, natürlich auch mit den in Deutschland lebenden adoptierten
Kindern, die zum Teil inzwischen schon Erwachsene geworden sind. Mit
Genehmigung der Adoptiveltern und der Jugendlichen läßt sich folgendes
berichten: Carolina, inzwischen 22 Jahre alt, ist verheiratet
und hat ein eigenes Kind. Patricio, 19 Jahre, ist ein sehr guter
Gymnasialschüler, macht in diesem Jahr das Abitur und möchte Theologie
studieren. Die Zwillinge Marco und Niza, 18 Jahre alt: Niza möchte
einen Sozialberuf erlernen, Marco wird bis zum Abitur das Gymnasium
besuchen. Karin, 18 Jahre alt, hat den Realschulabschluss erhalten
und wird Großhandelskauffrau; ihre Geschwister Luis und Sandra haben
ein Zuhause in Australien gefunden und sind dort glücklich. Karin
lernte sie im Jahre 2000 kennen, als die "Australianer"
sie in Deutschland besuchten. Bei einigen Kindern dauert es allerdings
sehr lange bis sie eine Familie
finden, wie z.B. Hector, der nach 5 Jahren im Heim auch ein Zuhause
gefunden hat. Dies ist nur ein kleiner Einblick
in die erfolgreiche Arbeit des Kinderheimes Hogar Esperanza.
Diese Arbeit ist nur mit Unterstützung vieler Mitarbeiter und Förderer
zu leisten.
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